Referentinnen und Referenten

in alphapetischer Reihenfolge

Dr. Christine Biermann

Dr. Christine Biermann

Christine Biermann, Dr. phil., ist Didaktische Leiterin der Laborschule Bielefeld. Von 1979 bis 1996 arbeitete sie als Lehrerin an dieser Versuchsschule des Landes Nordrhein-Westfalen mit den Fächerschwerpunkten Mathematik, Sport und Naturwissenschaften. Von 1996 bis 2005 war sie zunächst in der LehrerInnenausbildung der Universität Bielefeld und anschließend in der Wissenschaftlichen Einrichtung der Laborschule beschäftigt. 2005 kehrte sie an die Laborschule zurück. Seit 2006 ist sie hier Didaktische Leiterin. Ihre Arbeitsschwerpunkte in Theorie und Praxis sind: Schulentwicklung, Individuelles Lernen, Geschlechterbewusste Pädagogik an Schulen (hier insbesondere Mädchenbildung und Sexualerziehung), Arbeit mit Portfolio, Sinnstiftender Mathematikunterricht.

  • Workshop: Mädchengerechte - jungengerechte Schule? Strategien einer nachhaltigen geschlechterbewussten Schulentwicklung, Freitag, 24.9.2010, 11 Uhr

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Uli Boldt

Uli Boldt

Uli Boldt arbeitete nach Beendigung seiner Referendarzeit im Jahre 1974 als Sekundarstufen-I-Lehrer an der Martin-Niemöller-Gesamtschule in Bielefeld. Er unterrichtete dort die Fächer Mathematik, Wirtschafts- und Gesellschaftslehre. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten seiner schulischen Arbeit gehörten u.a. die Themen "Berufsorientierung und Lebenplanung für Mädchen und Jungen" sowie "Jungenarbeit als Teil der geschlechterbewussten Bildung". Darüber hinaus hat Uli Boldt an einer Ausbildung zum Moderator (Landesinstitut in Soest) teilgenommen. Seit dem Jahr 2000 arbeitet er als Moderator für den Themenbereich "Reflexive Koedukation" im Auftrag der Bezirksregierung Detmold. In diesem Zusammenhang bietet er zusammen mit einem Moderationsteam vor allem schulinterne Fortbildungen für alle Schulformen an. Seit dem 1. August 2004 arbeitet Uli Boldt mit einer halben Stelle als Lehrer im Hochschuldienst (LiH) bei der Fakultät für Pädagogik (AG 4) der Universität Bielefeld. Nach seiner Zeit an der Universität Bielefeld wird er wieder als Lehrer an der Martin-Niemöller-Gesamtschule Bielefeld arbeiten.

  • Workshop (zusammen mit Christoph Grote): "Weil wir Jungen sind" - Genderkompetenz in der Schule, Freitag, 24.9.2010, 11 Uhr

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Dr. Jürgen Budde

Dr. Jürgen Budde

Dr. Jürgen Budde, Jg. 1968, Dipl.-Päd., Dr. Phil., Promotion am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, seit 2008 wissenschaftlicher Assistent am Zentrum für Schul- und Bildungsforschung der Universität Halle. Forschungsprojekte, Weiterbildungen und Publikationen zu Peer-Interaktionen in der Schule, Bildung und Geschlecht sowie Übergang Schule-Beruf;
Kontakt: juergen.budde@zsb.uni-halle.de / www.zsb.uni-halle.de/wir/mitarbeiter/budde/

  • Vortrag: "Der Valentin ist ein Sorgenkind..." - Geschlechtsbezogene Bildungsungleichheiten als kulturelle Passungsprobleme zwischen männlichem Habitus und Schulkultur?, Donnerstag, 23.9.2010, 13.30 Uhr

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Mart Busche, Dipl.-Pol., seit 2003 als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig bei Dissens e.V., vor allem im Bereich Männlichkeiten und Gewalt. Durchführung verschiedener EU-Projekte, z.B. zum Thema intersektionale Gewaltprävention (www.peerthink.eu.). Seit 2002 tätig in der Mädchen- und Jungenarbeit in der HVHS Alte Molkerei Frille (NRW).

  • Workshop: Heterogenität in Jungengruppen - intersektionale Erweiterungen für die pädagogische Praxis, Freitag, 24.9.2010, 11 Uhr

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Katharina Debus

Katharina Debus

Katharina Debus ist Diplom-Politologin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Dissens e.V. in der wissenschaftlichen Begleitung von Neue Wege für Jungs und im Projekt Jungenarbeit und Schule, in dem eine Fortbildungsreihe für Lehrkräfte und andere schulisch tätige pädagogische Fachkräfte zu geschlechterreflektierender Arbeit mit Jungen an der Schule entwickelt und durchgeführt wird. Sie arbeitet darüber hinaus freiberuflich zu Geschlechtergerechtigkeit in der Schule und zu Bildungsgerechtigkeit. In der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung hat sie u.a. in der Heimvolkshochschule Alte Molkerei Frille Seminare mit Jugendlichen in koedukativen Settings und als Mädchenarbeit, mit Erzieher_in-Azubis und internationale Jugendbegegnungen konzipiert und durchgeführt.

  • Vortrag (zusammen mit Olaf Stuve): Müssen Jungen überlistet werden, um sich mit Zukunft zu beschäftigen? - Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung zum Projekt Neue Wege für Jungs, Donnerstag, 23.9.2010, 15.45 Uhr

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Sandro Dell`Anna

Sandro Dell`Anna

Sandro Dell'Anna (Diplom-Pädagoge) ist geschäftsführender Bildungsreferent der Landesarbeitsge­meinschaft Jungenarbeit NRW und leitet die Fachstelle Jungenarbeit NRW (landesweit zentrale Anlaufstelle für Informationen über und Beratung zur, Qualifizierung, Vernetzung und konzeptionelle Weiterentwicklung von Jungenarbeit und Kooperationspartner der Landesinitiative Jungenarbeit NRW). Er ist seit 20 Jahren in der Kinder- und Jugendarbeit und seit etwa 13 Jahren in der Jungenarbeit tätig, u.a. als Leiter eines paritätisches besetzten Leitungsteams einer offenen Kinder- und Freizeiteinrichtung mit konzeptionellen Schwerpunkt Gender Mainstreaming, Mädchen- und Jungenarbeit und gegengeschlechtliche Pädagogik.

  • Workshop: "Gelingen - Misslingen - Alte Geschichten - Neue Versuche" - Jungenarbeit in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Freitag, 24.9.2010, 11 Uhr

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Michael Drogand-Strud

Michael Drogand-Strud

Michael Drogand-Strud ist Diplom-Sozialwissenschaftler und Gestaltberater; Pädagogischer Mitarbeiter im Leitungsteam der HVHS „Alte Molkerei Frille“, Schwerpunkte Geschlechtsbezogene Pädagogik, Gender-Kompetenz; Inklusive Pädagogik, Jungenbildung, Qualifizierung von sozialen Fachkräften; Vorstandsmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW.

  • Workshop: "Normal - oder?" Genderpädagogik mit gemischtgeschlechtlichen Jugendgruppen, Freitag, 24.9.2010, 11 Uhr

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Susann Fegter

Susann Fegter

Susann Fegter ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät für Erziehungswissenschaft an der Universität Bielefeld. Forschungsschwerpunkte: Geschlechterforschung, Kindheitsforschung, Diskursanalyse. E-mail: sfegter@uni-bielefeld.de

  • Vortrag: "Wir müssen die Jungs wieder lieben lernen" - Geschlecht und Generation im Mediendiskurs um eine Krise der Jungen, Donnerstag, 23.9.2010, 13.30 Uhr

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Ulrike Graff

Dr. Ulrike Graff

Dr.phil. Ulrike Graff, Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Vertretung einer Lecturerstelle an der AG 1 Allgemeine Erziehungswissenschaft. Arbeitsschwerpunkte: Pädagogik und Geschlecht (Verhältnis von Ko- und Monoedukation), feministische Mädchenpädagogik, Pädagogik der Vielfalt (Prengel), Qualitative Praxisforschung, Biografische Selbstreflexion als pädagogische Handlungskompetenz. Mehr Informationen hier.

  • Vortrag: Sonderangebot oder Notlösung? Zum Status geschlechtshomogener Pädagogik in der "reflexiven Koedukation", Freitag, 24.9.2010, 9.15 Uhr

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Christoph Grote

Christoph Grote

Christoph Grote, ausgebildeter Dipl.-Religionspädagoge. Seit 1992 in der Jungen- und Männerarbeit als Bildungsreferent tätig. Als Mitbegründer von mannigfaltig, Verein und Institut für Jungen- und Männerarbeit in Hannover seit 1997 freiberuflich in den Themenschwerpunkten Jungensozialisation, Gewaltpräventions- und Selbstbehauptungsarbeit mit Jungen, Fortbildungen zu Jungen- und Genderthemen sowie Jungen- und Männerberatung tätig. Weiterbildungen in Geschlechtsbezogener Pädagogik (Frille), Mediation und Systemischer Beratung.Verschiedene Veröffentlichungen u. a. „Halbe Hemden - Ganze Kerle Jungenarbeit als Gewaltprävention“.

  • Workshop (zusammen mit Uli Boldt): "Weil wir Jungen sind" - Genderkompetenz in der Schule, Freitag, 24.9.2010, 11 Uhr

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Marc Melcher

Marc Melcher

Marc Melcher, Diplom-Pädagoge, wechselte nach seiner achtjährigen Arbeit in einer offenen Kinder- und Jugendeinrichtung bei der ev. Kirche in Hanau im April 2009 zum Paritätischen Bildungswerk, Bundesverband nach Frankfurt am Main. Während seiner Zeit in Hanau absolvierte er die Fortbildungsreihe „Junge, Junge-Qualifikationsreihe zur Jungenarbeit“ in Nordhessen (Ausbildungsgang 2004/ 2005). Seine Arbeitsschwerpunkte in dieser Zeit waren Jungenarbeit und Jungenpädagogik in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Von 2006 bis 2008 die Weiterbildung zum Genderpädagogen
in Gauting (Institut für Jugendarbeit) bei München ab. Seit April 2009 koordiniert er die Transferagentur „sozialer Freiwilligendienst für Jungen“ vom Paritätischen Bildungswerk Bundesverband.

  • Workshop: Individuelle Begleitung (Coaching, Mentoring) als Methode in der gendersensiblen Jungenförderung am Beispiel des Projekts "Soziale Jungs", Freitag, 24.9.2010, 11 Uhr

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Susanne Offen (Jg. 1973), Diplom-Pädagogin, seit 2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für integrative Studien der Universität Lüneburg, Arbeitsschwerpunkt u.a. Bildung für eine nachhaltige Entwicklung, promoviert zum Thema „Lebens- und Liebesstiloptionen als Themen geschlechtersensibler Pädagogik“; Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg u.a. zu den Themen Politische Bildung, gewaltpräventive Bildungsarbeit, Identitätskonzepte und Subjektbegriff; langjährige Seminarleiterin in der politischen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung (Themen u.a. Familienbilder und Familienpolitik im Wandel, Arbeitsbegriff, Vereinbarkeitsvorstellungen und Geschlechtergerechtigkeit, Zeitvorstellungen von Erwachsenen und Kindern im kulturellen Kontext).

  • Workshop (zusammen mit Jens Schmidt): "Arbeit ist nur das halbe Leben..." - Politische Bildung mit Schülern und Schülerinnen zwischen Träumen und prekären Verhältnissen, Freitag, 24.9.2010, 11 Uhr

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Jens Schmidt

Jens Schmidt

Jens Schmidt (Jg. 1971), Historiker, arbeitet als Bildungsreferent seit 1997 bei Arbeit und Leben Hamburg, verantwortlich für den Bereich politische Jugendbildung und Projektdurchführung, Themenschwerpunkte: Geschlechtersensible Bildungsarbeit, Rassismuskritik, Bildungsarbeit gegen Antisemitismus, Qualitätsmanagement; Sprecher der Fachgruppe „Interkulturelle Bildung – Migration – Europa“ beim Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben; Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg für Politische Bildung und Gewaltpräventive Bildungsarbeit.

  • Workshop (zusammen mit Susanne Offen): "Arbeit ist nur das halbe Leben..." - Politische Bildung mit Schülern und Schülerinnen zwischen Träumen und prekären Verhältnissen, Freitag, 24.9.2010, 11 Uhr

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Dr. Marc Schulz

Dr. Marc Schulz

Marc Schulz, Dr. phil, Dipl. Päd. (Sozialpädagogik). Forschungsschwerpunkte in der Pädagogik der Kindheit und Jugend: Vor- und außerschulische Handlungsfelder der Sozialen Arbeit, (sozial)pädagogische Performativitäts-, Bildungs- und Professionstheorien, Kinder- und Jugendkulturen und qualitative Forschungszugänge. Nach dem Studium bis 2002 Landesbildungsreferent der Hessischen Landjugend, 2003 bis 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hildesheim, Forschungsprojekt "Evalutation von Bildungsprozessen in der Jugendarbeit" (Leitung Burkhard Müller); 2005 bis 2007: Mitentwicklung und Durchführung des Forschungsprojekts "Jugendliche Genderinszenierungen als Bildungsgelegenheiten in der Offenen Jugendarbeit" (Leitung Lotte Rose). Im Anschluss Mitaufbau des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Erziehung (nifbe), Region Süd-Ost-Niedersachsen, seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hildesheim, Forschungsprojekt "Professionelle Begleitung von Lern- und Bildungsprozessen in Kindertageseinrichtungen" (Leitung Peter Cloos). Aktuelle Monografien: Performances. Jugendliche Bildungsbewegungen im pädagogischen Kontext. (2010); Gender-Inszenierungen. Jugendliche im pädagogischen Alltag. (zus. m. Lotte Rose, 2007); Wahrnehmen können. Jugendarbeit und informelle Bildung. (zus. m. Burkhard Müller & Susanne Schmidt, 2005; 2. überarbeitete Auflage 2008).

  • Vortrag: "Jetzt geh' halt hin und küss sie!"- Selbstinszenierungen von Jungen in sozialpädagogischen Institutionen, Donnerstag, 23.9.2010, 15.30 Uhr

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Olaf Stuve

Olaf Stuve

Olaf Stuve ist Diplom-Soziologe und hat langjährige Erfahrung in der politischen Bildung sowie der geschlechterreflektierenden Jungenarbeit. Seit 2007 arbeitet er bei Dissens e.V. mit einer intersektionalen Perspektive zu den Themen Gender und Bildung sowie Gender und Gewaltprävention.

  • Vortrag (zusammen mit Katharina Debus): Müssen Jungen überlistet werden, um sich mit Zukunft zu beschäftigen? - Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung zum Projekt Neue Wege für Jungs, Donnerstag, 23.9.2010, 15.45 Uhr

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Mike Younger

Mike Younger

Mike Younger, MA, leitet die Fakultät für Erziehungswissenschaft der University of Cambridge und ist Direktor des "Centre for Commonwealth Education". Er hat das Projekt "Raising Boys' Achievement Project" (2000-2005) in Großbritannien mit geleitet. Younger befasst sich seit mehr als 20 Jahren mit der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften weiterführender staatlicher Schulen. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind die Themen Gender, Chancengleichheit und die Qualität der Lehrerbildung. Mehr Informationen unter www.educ.cam.ac.uk/people/staff/younger/

  • Vortrag: Single-sex teaching in co-educational schools: a panacea for raising achievement? / Monoedukativer Unterricht in koedukativen Schulen - ein Allheilmittel für Leistungssteigerung?, Freitag, 24.9.2010, 9.15 Uhr

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